Mal wieder war ich bei Reinhard Mey in der Göttinger Lokhalle, wie zuletzt vor drei Jahren.

Diesmal fanden wir einen Parkplatz im Parkhaus, war allerdings trotzdem immernoch recht voll. Das sei mal erwähnt um einen weiteren Bezug zu dem vorherigen Blogpost herzustellen.

Das Konzert an sich war wieder erstklassig. Ich glaube, es war das Konzert mit dem brillantesten und klarsten Sound, das ich bisher hatte. Und es war zudem auch nicht sonderlich laut — es hing nur in der Mitte so ein Lautsprecher-Turm, was dazu führte, dass man sich im Grunde nicht getraut hat zu husten, weil es wohl direkt jeden gestört hätte.

So war es einfach nur Reinhard Mey und seine Gitarre glasklar über eine Box und ein sehr ruhiges und diszipliniertes Publikum, was nicht einen Mucks von sich gegeben hat. Sehr sehr schön.

Die Setlist beinhaltete viel Zeug von seinem neuen Album Mairegen, aber auch ein bisschen altes Zeug. Insgesamt verbreitete sich eine etwas melancholischere Grundstimmung als sonst, da er wenig “lustige” Lieder gespielt hat. Aber ich fand es trotzdem sehr gut, vor allem hat er auch “Viertel vor Sieben” gezupft, was eins meiner Favoriten ist.

Die Lieder, die mir auf dem Mairegen-Album garnich so gut gefielen, fand ich Live (wie immer) wesentlich besser — ich mag die Studioalben von ihm eh nicht so, immer soviel Klimbim drumherum. Ich freu mich auf das Live-Album zu dieser Tour.

Ich hoffe, in 3 Jahren geht’s weiter. Gleicher Ort, gleiche Zeit.