Willkommen zu einer neuen spannenden Reihe in meinem Blog. Diesmal erzähle ich von Bands, die ich damals hörte, und was ich heute von ihnen halte.

Den Anfang macht diesmal Subway to Sally, denn diese Band war quasi die erste, die ich… ernsthaft hörte1. Vorher war mein Musikgeschmack eher undefiniert und ich ließ mich hauptsächlich von dem bedudeln, was da so auf Viva Plus auf- und ab lief.

Auf irgendeiner LAN-Party passierte es dann allerdings. Jemand machte etwas vom “Foppt den Dämon”-Album an und ich fand es nicht mehr ganz scheiße. Damit startete meine langjähriges Interesse an dem Genre, das man grob mit “Mittelaltermusik” umschreiben konnte.

Zeitlich gesehen muss das um 2003 herum gewesen sein, denn ich kann mich erinnern, dass das “Engelskrieger”-Album gerade rauskam. Ich glaube, ich hörte danach erstmal eine lange Zeit sehr viel von den alten Alben (“Foppt den Dämon”, “Herzblut”) und ging sogar auf ein Konzert (was gleichzeitig mein erstes Konzert war). Der “Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, das ist ein Rockkonzert”-Spruch eines Mitkonzertgängers, nachdem ich ihm aus Versehen auf den Fuß trat, hängt mir jedenfalls immer noch fest im Kopf.

Mit der Zeit entdeckte ich dann neue Bands und meine Begeisterung für Subway to Sally ließ etwas nach — “Engelskrieger” war doof und “Nord Nord Ost” wurde auch nicht besser. 2006 wurde dann kurzzeitig wieder alles gut, als sie mit “Nackt” ein Akustikalbum veröffentlichen. Plötzlich waren auch die doofen Songs ziemlich gut.

Auf “Nackt” folgten mit “Bastard” und “Kreuzfeuer” wieder zwei Alben, die ich quasi ignorierte und dann, 2010, “Nackt II”. Dieses Album ist perfekt und das beste, was Subway to Sally bis heute zu bieten haben.

Was kam danach? Natürlich, zwei Alben, die mir nicht gefielen. Heißt aber auch, dass es an der Zeit ist für ein “Nackt III”. Noch ist das natürlich nicht angekündigt, aber ich hoffe einfach, dass es noch kommt.

Mittlerweile höre ich nur noch relativ selten Subway to Sally, was auch damit zusammen hängt, das ich insgesamt aktuell weniger aus diesem “Mittelalter”-Genre höre. Bei der “Recherche” zu diesen Post fiel mir aber auch auf, dass ich das mal wieder ändern sollte, denn ich mag den Kram immer noch sehr.

Zum Abschluss folgt jetzt noch eine kurze Spotify-Playlist mit ein paar ausgesuchten Stücken, welche die Band so repräsentieren, wie ich sie am Liebsten habe.

  1. Abgesehen von Reinhard Mey, aber dazu in einem extra Post