Bereits vor Ewigkeiten kam Day One 2 raus. Ich bin ja bekennender Day One Fan, ich schrieb sogar mal einen langen englischen Blogpost mit Feature-wünschen!

Als die zweite Version erschien, war ich erstmal sehr traurig, denn statt eines meiner Wunsch-Features einzubauen entfernten sie den iCloud/Dropbox-Sync und tauschten ihn gegen eine selbstgebaute Sync-Lösung. Klar, kann man verstehen. Fehlendes Vertrauen in eine kleine amerikanische Firma führte bei mir aber dazu, dass ich weiter auf Day One 1 setzte, später kurzzeitig sogar auf analoge Bücher wechselte und dann eine zeitlang gar kein Tagebuch mehr schrieb.

Lange passierte nix. Statt sinnvolles zu implementieren, wie etwa meine Wünsche, bauten sie Kram wie “Publish” (wer will seine Tagebucheinträge veröffentlichen???) und eine Möglichkeit Einträge als Buch drucken zu lassen (jaja, das will man vielleicht, aber ich nicht).

Vor zwei Wochen wurde der Sync endlich mit der lange angekündigten End-To-End-Verschlüsselung ausgestattet. Zur Feier des Tages kaufte ich mir direkt die iPhone-Version und importierte meine knapp 2000 Posts aus den letzten Jahren.

Nun könnte man hoffen, ich wäre zufrieden. Doch weit gefehlt. Die App sieht irgendwie… nicht mehr so schön aus wie damals. An vielen Stellen sind komische Sachen in der UI (klickt mal auf den Suchen-Button). Viele Screens sind einfach hässlich (Activity-Stream) und insgesamt wirkt es nicht rund.

Zudem hat der initiale Upload ewig gedauert und das iPhone ist dabei fast verbrannt, aber okay, es waren auch 2000 Posts mit vielen Fotos, darüber will ich mal hinweg sehen.

Schreibe ich seit dem Kauf wieder regelmäßig Tagebuch? Nein. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich das auch damals eher vom Mac aus machte. Will ich jetzt aber 43€ für die Mac-App ausgeben, nachdem mich die iPhone-App so sehr enttäuschte? Dazu kommt die Unsicherheit, wie sich die App überhaupt finanziert. Ja klar, teure Apps, aber so ein Sync-Service erzeugt ja laufende Kosten.

Glücklicherweise haben sie nun eine Premium-Mitgliedschaft angekündigt. (Zumindest gibt es einen FAQ-Artikel dazu). Kostet im Jahr soviel, wie die Mac-App einmal, aber damit sollte das Fortbestehen der Sync-Server gesichert sein.

Jetzt besteht immerhin nicht mehr die Frage, ob ich 43€ für eine Mac-App ausgeben will — sie ist der Frage gewichen ob ich ab jetzt 43€ im Jahr für ein Tagebuch ausgeben will, dass die meisten Features, die ich mir wünsche, gar nicht unterstützt.

Man merkt vielleicht, dass ich hin- und hergerissen bin. Einerseits mag ich es sehr in den alten Day One Posts zu blättern, gleichzeitig habe ich es seit einem Jahr nicht mehr benutzt und mag es eigentlich auch sehr, mit dem Stift in meine Papierhefte zu schreiben, auch wenn da die Fotos fehlen.

Wäre Day One 2 jetzt mega geil, könnte es mich vielleicht wieder umstimmen, so bin ich aber in einem komischen tagebuchlosen Limbo gefangen, in dem ich unzufrieden mit allen Angeboten bin.

Was ist eure Tagebuch-Strategie?

1      1. July 2017

Ich hab mich ja schon zur Genüge dazu geäußert, dass ich es wirklich ganz schlimm fand, dass Nintendo die Switch ohne Spiel gelauncht hat (Jaja, Zelda…). Dafür freue ich mich nun aber umso mehr auf den Herbst!

Bei dem Rabbids-Spiel bin ich mir zwar noch nicht so sicher, aber es wird immerhin das erste sein, was ich auf der Switch zu spielen bekomme. Xenoblade 2 hab ich auch noch auf der Merkliste, da muss ich aber erstmal warten, was die Reviews sagen. Den ersten Teil fand ich ja schon sehr interessant, die absolut unterirdische Grafik auf der Wii hat mich aber immer abgeschreckt.

Was läuft auf eurer Switch so?

1      1. July 2017

In meinen Drafts habe ich noch folgenden ausschweifenden Post zur zweiten Staffel:

Gut. Kann gerne so weiter gehen. Weiterhin ruhiger Erzählstil.

Genau das kann man eigentlich auch zur Dritten sagen. Alles wirkt so, als hätten sie direkt zugesichert bekommen, dass sie 4-8 Staffeln machen dürfen und erzählen die Story jetzt mit der nötigen Ruhe. In Staffel drei werden nun noch einige Charaktere eingeführt, die man aus Breaking Bad kennt. Ich freue mich auf die Vierte!

1      25. June 2017

★★★★☆

Gebackener Feta in Sesamkruste mit Mango und frischem Salat: Mango ist ja supernervig zu verarbeiten, musste ich feststellen, als ich die erste Mango in meinem Leben schnitt. Zusammen mit dem Feldsalat ergibt sich ein stimmiger Erd-Geschmack. Der Feta war top. Alles in allem sehr erfrischend und lecker.

★★★☆☆

Rosarote Tortiglioni mit Babyspinat und Ziegenfrischkäse: Super Ziegenfrischkäse. Zuviele Nudeln, zu wenig Spinat. Das Pesto machte die Nudeln leider sehr kalt, weil die Rote Bete aus dem Kühlschrank kam. Ja, ich hätte das irgendwie nochmal anwärmen können, dann müsst ich mich jetzt nicht beschweren.

★★★★☆

Persisches Basmatireis-Pilau mit geschmorter Tomate, Sahnejoghurt und Pinienkernen: Ras el Hanout war beim letzten Mal schon gut. Gerne wieder.

2      25. June 2017

★★☆☆☆

Überbackene Gnocchi mit Mozzarella, Hartkäse und bunten Kirschtomaten: Es war leckerer als es oben aussieht, letztendlich aber auch nur “Nudeln mit Tomatensoße”. Langweilig.

★★★★☆

Burrito Bowl mit Tomaten-Quinoa, Avocadostreifen und feurigen Kidneybohnen: Ganz gute Mischung, abgesehen vom, wiedermal, nur sehr leicht in Dressing getauchten, Salatherz. Die Bohnen waren gut!

★★★☆☆

Blumenkohl-„Couscous“ mit schwarzem Reis und würzigen Kichererbsen: Vom Blumenkohl hat man nichts mehr gemerkt. Sonst hab ich nichts auszusetzen.

3      25. June 2017

Diesmal gab es Fleisch ?. Beim Auswählen der Gerichte habe ich wohl eine Woche übersprungen und damit vergessen diese Woche zu definieren.

★★☆☆☆

Rauchige Krakauer-Gemüse-Pfanne mit Bacon und frischen Kräutern: War nicht schlimm, aber auch nichts besonderes.

★★★☆☆

Rauchiger Ofen-Tofu mit Kaiserschoten-Kichererbsen-Salat: Verstehe die Hello Fresh-Faszination zu Salatherzen nicht so. Der Tofu wurde im Ofen nicht knusprig sondern eher… trocken, ansonsten okay.

Das dritte Gericht nannte sich “Bulgogi! Koreanisches Rindfleisch” und naja, wir haben die Nicht-Fleisch-Zutaten zu dem Ofen-Tofu gegessen.

3      25. June 2017
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