Casper und sein Freund Drangsal, der anscheinend auch ein Musiker ist, auch wenn ich bisher nichts von ihm wusste — sein neuer Song “Turmbau zu Babel“, ist aber geil und ebenso eine Empfehlung — haben nun einen Podcast mit bisher drei Folgen. Alle fand ich recht unterhaltsam, weil beide, trotz ihres Rockstarlebens, relativ grounded (đź’¸) wirken.

NatĂĽrlich erzählen sie viele… Insider und berichten hauptsächlich (unabsichtlich) wie cool sie sind, aber keine Ahnung, noch habe ich SpaĂź daran. Genauso wie ich SpaĂź am Podcast von Paul Ripke und Joko von Joko und Klaas hatte. Hört doch mal rein.

3      22. March 2018

Seitdem ich ziemlich viel JavaScript schreibe, würde ich es mir ja wünschen, wenn es die ein oder andere moderne Sprachfunktion auch in PHP gäbe. Zum Beispiel Arrow Functions.

Witzigerweise gibt es dazu sogar zwei RFCs, leider beide ohne Fortschritte in den letzten Jahre. Schade.

PHP RFC: Arrow Functions
Anonymous functions and closures can be verbose even though sometimes they are quite simple and contain only a single expression. Additionally, importing variables into the closure’s scope is manual and is painful overhead for single-expression closures. In practice these single-expression closures are common. This RFC proposes a more concise syntax for this pattern.

PHP: rfc:arrow_functions

“Status: Under Discussion”, seit 2016, kein Voting.

PHP RFC: Short Closures
Anonymous functions, also known as closures, allow the creation of functions which have no specified name. They are most useful as the value of callback parameters, but they have many other uses.

PHP: rfc:short_closures

Ich finde den hier vorgeschlagenen ~>-Syntax nicht so schön, aber besser als nix. Beim Voting gab es 30 Nein-Stimmen gegen 22 Ja-Stimmen, und der Herr Lerdorf persönlich war leider dagegen. Dafür ist der Pull-Request noch offen und hat immerhin ab und zu in den letzten Monaten mal noch einen Kommentar bekommen.

Ich hab auf jeden Fall mal einen Daumen nach oben hinterlassen.

2      21. March 2018

Lange nichts mehr geschrieben, was? Das Macbook ist nun ein Jahr und vier Monate alt und an und für sich bin ich immer noch zufrieden. Wäre da nur nicht diese Tastatur… Hier nochmal der offizielle Langzeitbericht in den bekannten Kategorien:

  • Aussehen / Gewicht / Haptik: Ja geil. HĂĽbsch und leicht und klein.
  • Akku: Habe immer noch kein zweites Ladegerät fĂĽr zu Hause, benutze das Macbook aber auch einfach nicht mehr soviel im Wohnzimmer. Akkulaufzeit ist okay, nur halt dann nicht, wenn man etwas wirklich aufwendiges macht. Youtube, Videokonferenzen, Zocken – das alles killt den Akku natĂĽrlich schnell. Laut CoconutBattery habe ich noch 90% Akku-Kapazität ĂĽbrig, bei 395 Loading-Cycles.
  • Dongle-Life: Ist egal, nur ein SD-Slot wär cool
  • Trackpad: Mega Geil!
  • Tastatur: Vom Anschlag her mag ich sie immer noch. Mir machen die verschobenen Pfeiltasten auch nach einem Jahr noch Probleme. Aber die wohl größte ScheiĂźe ist natĂĽrlich, das relativ weit verbreitete Phänomen, das die Tasten manchmal einfach abfallen, oder einfach Quatsch machen. Abgefallen bisher: T, R (beide getauscht, gehen wieder), Command (nicht getauscht, aber seit 2 Wochen locker). Die B-Taste wurde bereits einmal getauscht, produziert aber immer noch doppelte, dreifache oder einfach gar keine Anschläge.
  • Touch Bar: Irrelevant
  • Touch ID: Manchmal hakelig langsam, insgesamt aber doch eine gute Sache.
  • Allgemeine Geschwindigkeit: Ausreichend!
  • Sonstiges: Die Tatsache, dass man den Strom von beiden Seiten reinstecken kann, ist ein ziemlich geiles Feature!

Leider hält Apple es auch nicht für nötig für seine Business-Kunden, mit Apple Care und allem Pipapo irgendwie mehr als das absolut Nötige zu tun. Die Notwendigkeit eines Top-Case-Tausches wurde mir berichtet, als ich wegen der B-Taste im Apple Store war. Reparaturzeit: drei Wochen. Sorry, ich kann nicht mal eben drei Wochen Urlaub machen. (Und selbst da hätte ich eigentlich gern einen funktionierenden Rechner, ich muss doch programmiereeeeen).

Vielleicht habe ich Glück und der Tausch lässt sich irgendwie beschleunigen, mal sehen. Gerade macht schreibbbbben jedenfalls nicht soviel Spaß, wenn man ständig seine doppelten Bs löschen muss.

Weiter Artikel in dieser Serie:

1      20. March 2018

Ein Autosave-Feature. Ich erkläre vuex-persiststate und baue ein eigenes vuex-Plugin!

1      19. March 2018

Diesmal etwas leider etwas technischer geworden. Beim nächsten Mal bauen wir wieder ein Feature.

1      15. March 2018

Als ich hörte, dass es 2018 eine neue Show von Stefan Raab geben wird, war ich, als alter Fanboy, natürlich erstmal kurzzeitig in einen gewissen Hype-Zustand versetzt. Dieser hielt etwa 20 Sekunden an, bis ich las, dass er nur als Produzent an der Show beteiligt sein wird. Was machen Produzenten schon. Ich will Stefan Raab sehen! Naja.

Nun ist es 2018 (Ja, wirklich. Sorry, an alle, die noch auf den 2017er (und 2016er) Jahresrückblick warten, der natürlich pünktlich Ende Dezember hätte erscheinen sollen!) und die Show ist gelaufen und ich fühle mich genötigt einen Blogpost dazu zu schreiben, weil, immer wenn was schlecht ist, muss man sowas machen.

Das Unheil begann schon mit der ersten Folge. Irgendjemand hat wohl entschieden, dass das ganze Ding, wahrscheinlich wegen den nicht unbedingt fernseh-erprobten ErfinderInnen und Erfindungen, bei denen bestimmt ab und zu was schief läuft und kaputt gehen kann, lieber auf eine Aufzeichnung zu setzen. Wenn man Raab-Shows gewöhnt ist, ist das erstmal direkt ein großer Downer, denn diese lebten ja gerade von dem, was in der Live-Show vielleicht schief ging.

Statt irgendein Risiko einzugehen waren die ersten vier (oder mehr?? Keine Ahnung) Folgen nun eine relativ langweilig und -atmig herunterproduzierte Aneinanderreihung von mehr oder weniger spannenden Erfindungen. Gefühlt passierte nichts. In einem kurzen Einspieler wurden die KandidatInnen vorgestellt, danach gabs ein kurzes Gespräch mit der Jury, die immer alles ganz toll fand und manchmal Sachen ausprobierte, was aber eher zu Fremdschämen führte, als zu guter Unterhaltung. Es gab sogar kackende Hundebabys, wie bei der Höhle der Löwen!

Jetzt kann man natürlich sagen, dass Die Höhle der Löwen auch ein vorproduziertes Format ist und keine Live-Show. Ja, okay, aber es versucht auch keine Samstag Abend-Familienunterhaltung mit Studiopublikum zu sein und nutzt den Vorteil, dass sie wahrscheinlich wesentlich mehr aufzeichnen, als am Ende ausgestrahlt wird so gut, dass am Ende eine relativ spannende Sendung dabei rauskommt.

Klar sind viele der Erfindungen bei DHDL auch nicht mega spannend, aber dann kann man sich wenigstens mit angucken, wie Frank Thelen die GründerInnen ordentlich in die Pfanne haut — und sich am Ende darüber freuen, dass der Dümmel doch einsteigt, weil man auch keine Katzenkackeschaufel wunderbar in 10.000 Regale legen kann.

Gestern lief nun das Finale. Ich hatte nach den Shows vorher schon keine groĂźe Hoffnung, dass sie damit noch viel raus reiĂźen, dachte mir aber, dass ja vielleicht noch irgendetwas lustiges passiert. War ja dann immerhin live.

Im Endeffekt war es eine dreistĂĽndige Sendung, die zu 80% aus Einspielern bestand. Jede der Final-Erfindungen wurde nochmal kurz vorgestellt, danach gab es noch ein kurzes Making Of des Werbespots, welcher fĂĽr jedes Produkt gedreht wurde.

In den fĂĽnf Minuten Live-Talk mit den KandidatInnen wurde dann noch kurz abgecheckt, wie viele Vorbestellungen eingegangen sind (Frank Thelen wĂĽrde sich im Grab umdrehen, so schlecht skalierbar, wie all die Erfindungen waren). Am Ende gabs dann noch die Werbespots, die irgendwo zwischen o-kay, und cringy waren.

In der allerletzten Finalrunde wurden dann noch die verbliebenen vier Erfindungen in den ausführlichen Praxistest geschickt, zum Beispiel durfte eine Zuschauerin aus dem Publikum den faltbaren Autoanhänger zusammenfalten. Was für ein Erlebnis.

Immerhin hat dieser Anhänger am Ende auch gewonnen. War schon keine schlechte Erfindung, da kann man nichts sagen. Allgemein waren die Dinge, die ins Finale kamen, alle schon irgendwie gut — allesamt hätten sie aber einfach eine bessere, unterhaltsamere Show verdient. So besonders gut können die Quoten auch nicht gewesen sein, getwittert hat nämlich gefühlt keiner darüber.

Was an der Show war nun Stefan Raab? Das einzige, was mir einfällt, ist die Theme-Musik. Die klang schon sehr nach ihm / TV Total. Aber der gesamte Rest? Da erkenne ich nichts wieder — da war selbst die vierundzwanzigste Ausgabe des TV Total Turmspringens mit den allerletzten C-Promis noch unterhaltsamer als das Ding des Jahres.

Die Antwort auf die, in der Show, so oft ausgesprochene Frage, “Was können sie am Besten gebrauchen?”, ist auf jeden Fall nicht “Das Ding des Jahres”. Vielleicht hätten sich die Programmchefs von ProSieben diese Frage mal stellen sollen.

3      11. March 2018
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