Spotify erstellt einem ja jedes Jahr so eine Übersicht und viel wichtiger: Eine Playlist. Die der letzten Jahre fand ich immer ganz toll, die neue habe ich jetzt noch nicht weit gehört, ist aber natürlich sicher auch gut. Insgesamt glaube ich allerdings, dass ich dieses Jahr nicht übermäßig viel neues entdeckt habe, sondern eher in meiner Musik-Blase stecken geblieben bin.

Das einzige, was mich an der Grafik oben etwas verwundert, ist die Tatsache, dass die drei Fragezeichen sich in den Top-Artists befinden. Denn außer auf ein oder zwei Autofahrten habe ich da eigentlich nichts großartig gehört. Vielleicht, weil jede Folge aus so vielen einzelnen Titeln besteht?

Das ist ja so eine Sache, die ich gar nicht leiden kann. Stellt euch mal vor, ihr hör viele Hörbücher und plötzlich ist Hape Kerkeling in euren Spotify Top-Artists, nur weil er sein Buch halt vierhundert mal gehört habt. Mir, als Statistik-Freund läuft es da kalt den Rücken runter!

4      5. December 2017

Als jemand, der gerne alles automatisiert, bin ich ja schon länger daran interessiert, endlich auch per HomeKit steuerbare Lampen zu besitzen. Leider war mir das immer alles zu teuer, und so machte ich einen kurzen DIY-Abstecher, beendete den aber auch schnell wieder, weil das alles nur so halb gut funktionierte.

Vor ein paar Wochen kam nun endlich das HomeKit-Update für die relativ günstigen TRADFRI-Lampen von IKEA raus und da musste ich natürlich zuschlagen. Zunächst kaufte ich das Starterkit (2× E27, Gateway und Fernbedienung), eine extra E27 Birne und ein weiteres Kit, bestehend aus Fernbedienung und einer E27-Birne, die neben verschiedenen Weißtönen auch Farben anzeigen kann!

Um 200€ ärmer machte ich mich nach Hause und staunte nicht schlecht, als ich merkte, dass die Lampe, die ich eigentlich smartifizieren wollte trotz ihrer Größe leider nur E14-Fassungen hat. So ein Mist. Ich war nun also gezwungen die drei E27-Leuchtmittel in die Deckenlampen einzusetzen, die ich eigentlich erstmal dumm lassen wollte, weil ich mir schon vorstellte, dass es nervig wird, wenn man smarte Birnen in Geräten hat, die man für gewöhnlich mit einem Wandschalter schaltet. Was was muss, das muss.

Nachdem beim nächsten IKEA-Besuch keine E14-Birnen anwesend waren, bestellte ich doch mal welche online (4 Stück und ein Bewegungsmelder), die nach vielen Tagen auch ankamen. Was den Online-Versand angeht, kann sich IKEA noch ein paar Scheiben bei Amazon abschneiden. (Ja, IKEA vertreibt die Lampen auch über Amazon, aber mit einem saftigen Aufpreis)

Wie auch immer, nun ist das gesamte Wohnzimmer über HomeKit steuerbar. Zudem gibt’s eine kleine Lampe im Flur, die per Bewegungsmelder angeht, wenn man Nachts mal auf die Toilette muss, wie cool ist das denn!

(Endlich auf dem Level angekommen, den es bei uns zuhause schon seit der Küchenrenovierung 2006 gab — da noch völlig un-smart)

Mein vorläufiges Fazit dazu: Funktioniert. Allein die Lichter mal dimmen zu können war es auf jeden Fall schon wert. Manchmal zeigt HomeKit an, dass irgendwas Failed, meistens funktioniert es aber trotzdem. Im Großen und Ganzen bleibt es aber Software und ist mit den entsprechend niedrigen Erwartungen zu behandeln.

Einziger Negativpunkt: Was mache ich jetzt mit den ganzen dummen LED-Birnen, die noch am Anfang ihrer geplanten Lebenszeit sind?

Eigentlich wollte ich bereits vor Wochen mit meinem Stromvertrag zu LichtBlick wechseln, leider hat es sich immer nicht ergeben. Ich würde sagen, es war Schicksal, denn vor 3 Wochen bekam ich eine E-Mail von E.ON mit einem Gutscheincode mit dem ich 50% bei der Bestellung eines tado°-Starterkits sparen konnte.

Bereits 2012 kaufte ich ja smarte Thermostate von ELV, das MAX!-System. An und für sich funktionierten die Dinger auch noch, leider sind sie halt hässlich und um etwas an den Einstellungen zu verändern muss man ein elendes Java-Programm starten. Die dazugehöre App und das Online-Portal waren technisch gesehen auch auf einem Stand von… 2008 und das hat alles keinen Spaß gemacht.

Schon länger machte ich mir also Gedanken über einen Ersatz, aber das Eve Thermo und tado° waren mir mit 70€ pro Thermostat immer viel zu teuer. Da mein Zweitname “Werbeopfer” ist, fiel ich natürlich auf diesen billigen Trick von E.ON herein und kaufte das verdammte Starter-Set.

Ersteindruck: Alles ziemlich hübsch. Natürlich probierte ich das erste Thermostat erstmal an dem einen Heizkörper aus, der nicht so ist, wie die anderen, und natürlich passte es nicht. Ich war kurz davor, einfach alles zurück zu schicken, probierte es am nächsten Tag aber noch einmal an einem anderen Heizkörper und da funktioniert alles. Küche und Schlafzimmer sind also nun erfolgreich versmartet — und für das Wohnzimmer kriege ich, so die Hoffnung, demnächst einen Adapter.

(Ansonsten funktioniert alles. Ich erwartet von den Thermostaten ja auch nichts, außer das sie es warm machen, wenn ich da bin und einen Tick kälter, wenn ich nicht da bin.)

Jetzt hoffe ich nur auf einen weiteren 50%-Gutschein, damit ich mir noch die letzten beiden fehlenden Thermostate kaufen kann. Weil 70€ ist mir da echt zu teuer… ?

4      3. December 2017

2      2. December 2017

Spoilerwarnung

Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, dass mir die dritte Staffel gefallen wird, nachdem Pablo Escobar nun gefasst wurde (kann ein geschichtliches Ereignis ein Spoiler sein?) und die Geschichte eigentlich auserzählt war. Doch manchmal kommt eben alles anders!

Die dritte Staffel Narcos, die sich nun um die Orejuela-Brüder und das Cali-Kartell dreht gefällt mir bisher am besten. Ich bin ganz froh, dass Murphy raus ist und Peña alles allein machen muss.

★★★★★

1      30. November 2017

Oh ja, endlich gibt es Spiel für die Switch. Jaa, ich weiß, Zelda — dazu an einer anderen Stelle — war auch schon ein gutes Spiel, aber mit Super Mario Odyssey kam endlich ein neues Mario-Game auf die beste Konsole aller Zeiten!

Tatsächlich bekam SMO auch so gut wie überall mega gute Bewertungen und so war auch auch relativ gehyped und freute mich sehr auf das Spiel. Ein paar Tage nach dem Release legte ich dann auch los und brauchte jetzt so etwa einen Monat (reine Spielzeit etwa 10 Stunden, wenn mich die Parental Control Switch-App nicht belügt) um das Mainquest zu beenden.

Ja, es ist ein echt gutes Spiel. Ja, es ist stellenweise mega abgedreht und geil und verrückt, und alle anderen Adjektive, die man dafür erfinden kann. Wenn ihr Mario-Fan seid, legt euch das Spiel unbedingt zu!

Schade an der ganzen Sache ist nur, dass mir bei dem ganzen Hype, und der Vorfreude, endlich ein zweites Spiel für die Switch zu haben, entfallen ist, dass ich gar kein mega Mario-Fan bin. Klar, ich hab Super Mario 64 gespielt, kam aber nie besonders weit. Mario Sunshine habe ich kurz gespielt, Mario Galaxy auf der Wii auch — nach dem ich zu oft irgendwo herunter gefallen bin, habe ich es aber auch frustriert aufgegeben.

Auf der Wii U gab es ein Super Mario Bros, oder so, das ich gemeinem mit Max und Hannah einige Male spielte — auch hier war ich total froh, als wir es endlich durch hatten, um es nie wieder anrühren zu müssen.

Warum? Ich kann einfach nicht in diesem 3D-Raum springen. (Ich kann es auch nicht im 2D-Raum — alle SNES-Mario- und Yoshi-Spiele habe ich auch nie durchgespielt). Ständig springe ich daneben, oder mache etwas anderes dummes. Es ist so mega frustrierend. Ich bin einfach kein Mensch für Plattformer und diese Art Spiele.

Einerseits find ich’s mega, dass nach der Hauptstory da jetzt noch soviel Content im Spiel zu schlummern scheint — aber gleichzeitig weiß ich, dass ich wieder ultra frustriert sein werde, wenn ich zwei mal einen Sprung nicht richtig timen kann.

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr euch schlecht fühlt, wenn euch etwas keinen Spaß macht, was aber 99,9% der anderen Menschen Spaß bereiten zu scheint? Ungefähr geht es mir mit Mario Odyssey.

Jetzt spiele ich aber erstmal wieder eine Runde Zelda.

5      26. November 2017

Ihr kennt das. Zuerst kommt der Router, dann kauft ihr euch ein paar TRÅDFRI-Lampen, die natürlich einen Internet Gateway brauchen, um mit der Außenwelt zu kommunizieren. Kein Problem, direkt an den Router anschließen und irgendwie daneben legen.

Die Zeit vergeht, ihr überlegt, dass es doch ganz cool wäre, einen Raspberry Pi mit Plex zu haben um die ein oder andere alte VHS-Aufnahme von Familienvideos parat zu haben — für alles andere gibt’s ja Netflix. Also Raspberry Pi und eine Festplatte nehmen, irgendwo hinter den Router werfen, ein USB-Netzteil suchen (weil der Router natürlich keine High-Power-USB-Ports hat, die den Raspberry genug füttern können) und hinter den Router werfen und — ach Mist — jetzt brauchen wir da oben auch noch eine Mehrfachsteckdose.

Zu guter Letzt bekommt ihr auch noch durch eine Rabatt-Aktion ein paar Tado-Thermostate mit 50% Rabatt. Juchu, ein weiteres Internet-Gateway, das man hinter den Router werfen kann.

Schon von Anfang an war ich nicht sehr zufrieden damit, dass der Router in der Abstellkammer einfach auf dem Regal oben steht, aber wie das so ist, es gibt immer wichtigere Sachen zu tun. Mittlerweile befanden sich allerdings gefühlt zwanzig Plastikboxen mit Elektronik, 24km Patch- und Micro-USB-Kabel und eine Menge Staub hinter dem Router. Zeit aufzuräumen!

Im Keller fand ich zum Glück noch ein Brett. Ich schnitt daraus ein 30 × 80cm großes Stück heraus, was genau über die Abstellraum-Tür passt und begann meinen Kram drauf anzuordnen. Außerdem fand ich noch eine Steckerleiste mit Schalter — perfekt um den Router neuzustarten, wenn das Internet mal wieder kaputt ist. Und für den Urlaub.

Die ganzen Geräte klebe ich mit Velcro am Brett fest. Das Zeug ist so unglaublich stark, da könnte ich auch einen Elefanten im Abstellraum befestigen. Für das (lausige) Kabelmanagement benutzte ich ein paar Kabel-Klemmen, die ich rumliegen hatte. Da ist noch viel Luft nach oben, aber ich wollte jetzt auch nicht unendlich viel Zeit investieren.

Endlich Ordnung. Juchu. Jetzt müsste nur noch jemand die ganzen Holzspäne weg saugen und den Schreibtisch aufräumen…

(Erfahrungen zu Tado und TRÅDFRI gibt es später, in einem separaten Blogpost (wie immer, wenn ich das schreibe, bedeutet das eigentlich nie (vielleicht ist das diesmal anders!)))

(Ein Blogpost exklusiv mit iPhone-Fotos, das gab’s auch noch nicht häufig.)

8      25. November 2017
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