Hallo liebe Leser,

die Aufmerksamen unter euch haben sicherlich daran gedacht, dass ich letztens Geburtstag hatte. Vielen dank dafür!

Ich habe auch an mich gedacht und mir einen kleinen Wunsch erfüllt, den ich schon länger hatte, aber immer vor mir herschob: einen vernünftigen Monitor für zuhause.

Im Büro hab ich jetzt ja seit mehr als einem Jahr ein 27″ Thunderbolt-Display und immer wenn ich nach Hause kam musste ich mich wieder mit dem 24″ Full-HD-Ding zufrieden geben. Pixel so groß wie Traktorreifen!

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Naja. Aber ein Thunderbolt-Display wollte ich für’s Homeoffice nicht — zu teuer und ständiges Umstecken zwischen PC und Macbook hätte mich ziemlich genervt. Ich entschied mich also für die einzige verfügbare Alternative: den Dell 2713HM.

Dazu kaufte ich noch einen USB-Switch und nun kann ich sowohl Macbook (via Displayport) und PC (via DVI) dran benutzen und ganz elegant Tastatur/Maus per Tastendruck switchen. Woohoo! Ja, okay, es sind mehr Kabel als bei einem Thunderbolt-Display, aber diesen Kompromiss muss man wohl eingehen.

Damit bin ich jedenfalls sehr zufrieden.

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Natürlich bin ich nicht der Einzige, der mir was schenkte. Insgesamt war es, bis auf den Monitor, ein sehr haushaltsorientierter Geburtstag. Von meiner Mama bekam ich eine ordentliche Pfanne, meine Schwester schenkte mir neue Teller (wahrscheinlich will sie mehr abwaschen!) und von Martin und Tatjana bekam ich diese handgefertigte Panda-Tasse! Grandios. Danke auch an Beeti! <3 Des Weiteren erhielt ich Capri-Sonne von Daniel und Max! Oben im Foto ist ein Exemplar zu erkennen. Jetz bin ich also 25! Endlich mal eine schöne runde Zahl.

11      1. July 2013

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Hier ein zusammenhangloses, mittelgutes Bild aus dem Teneriffa-Urlaub von 2011, was ich veröffentliche, weil ich es doch noch ganz schön fand und weil ich nach den Walls of Text in letzter Zeit hier mal wieder was Schönes haben wollte. Danke für ihre Aufmerksamkeit.

9      23. June 2013

Für mindestens 43,759% meiner täglichen Chat-Aktivität verwende ich IRC. Mein Setup sieht dabei meistens so aus, dass ich von einem meiner Rechner, die mittlerweile beide Mountain Lion haben über die ganz wunderbare iTerm2-Applikation per SSH auf meinen V-Server zugreife und mich da in meinen screen einklinke, in dem eine irssi-Instanz läuft.

Klingt kompliziert, ist aber alles ganz einfach. Irssi ist der beste IRC-Client, wie jeder weiß, und der läuft da einfach 24/7 auf diesem billig V-Server. Erfüllt seinen Zweck wie eine Nadel im Heuhaufen. Außerdem benutze ich irssiproxy um auch mal mit einem Client zuzugreifen, der Bilder unterstützt.

Seit dem Update auf Mountain Lion hatte ich jedenfalls das Problem, dass irgendwie keine Umlaute mehr gingen. Zunächst schob ich es immer vor mir her, da es nur das Macbook Air betraf und ich dann halt einfach auf Umlaute verzichtete, aber letztes Wochenende brachte ich das andere Macbook auf den neusten Stand und seitdem gingen Umlaute allgemein nicht mehr. Schade.

irssi

Da sich das Problem irgendwie exakt auf die Kombi Mountain Lion + screen + irssi beschränkte half auch nichts, was ich im Internet so fand um etwaige UTF-8-Probleme mit irssi und screen zu lösen. War alles schon richtig konfiguriert. Dachte ich jedenfalls.

Eben kam ich durch… mehr oder weniger Zufall auf die Lösung. Es reicht anscheinend nicht den screen einmal mit screen -U zu starten. Man muss bei jedem attachen des screens auch die -U-Flag verwenden. Verrückt, was?

Aus der Reihe: Posts mit riesiger Einleitung, die den hilfreichen Teil in einem Nebensatz am Ende verstecken

3      22. June 2013

So. An diesem Wochenende habe ich mich noch mal etwas hingesetzt und Elizabeth (archiv.knuspermagier.de berichtete) um die Funktion erweitert, die ich eigentlich von Anfang an haben wollte: einen Export zu Day One.

Wie ich ja schonmal schrieb, benutze ich seit einiger Zeit Day One um ein schönes Tagebuch zu führen. Das funktioniert auch alles ziemlich knorke und ich schaffe es tatsächlich jeden Tag etwas zu schreiben — und dank des neuen Exporters kann ich nun schnell und einfach neben meinen manuellen Einträgen auch eine kurze automatisch generierte Tageszusammenfassung haben.

Beispiel

Da Day One ziemlich einfach funktioniert, war das alles kein Problem. Ich benutze die Moves-API um die Daten zu bekommen, mache einen schönen Text und eine Karte draus (mit dem bereits vorhandenen GoogleMapExporter) und packe den Kram in ein entsprechendes Day One-Dokument, was aber auch einfach nur eine XML-File ist.

Wenn ihr Day One per iCloud-Sync benutzt, sollte alles automatisch funktionieren (vorausgesetzt ihr habt die Day One-Mac-App installiert). Bei Dropbox-Sync müsst ihr den Ordner wohl manuell angeben. Wie das alles funktioniert ist auf der Github-Seite eigentlich beschrieben, falls noch mehr Informationen nötig sind, mache ich vielleicht demnächst noch eine bessere Anleitung.

(Natürlich muss es regelmäßig ausgeführt werden, damit das regelmäßig gesynct wird.)

Vorsicht: Es kann natürlich nie schaden sein Day One Journal vorher zu backuppen. :)

Ansonsten: Viel Spaß, falls es jemand ausprobieren will. Bei Bugs: Einfach fixen und Pull Requests schicken. So macht man das in dieser verrückten Welt!

11      16. June 2013

Samstag war ganz schönes Wetter und ich dachte mir, das eine Runde Fahrrad fahren sicher nicht schaden kann. Weil ich gerne Quatsch twittere, sendete ich folgenden Tweet ab:

Tja. Wer kann damit rechnen, das der von irgendwelchen Verrückten retweeted wird und am Ende auf über fünfhundert Favs steht. Zum Glück haben Runkeeper und Twitter APIs und ermöglichen mir somit meinen aktuellen Challenge-Status auf dieser kleinen Seite festzuhalten. Puh.

Nur Radfahren muss ich jetzt noch selber. Mittlerweile sehe ich schwarz, dass ich das in diesem Jahr noch schaffen werde.

11      10. June 2013

Weil ich noch ein bisschen weiter rumspielen wollte habe ich das Modul, welches ich für Elizabeth schrieb, um mit der Moves-API zu kommunizieren, mal extrahiert, schön gemacht (sogar Tests geschrieben!) und in ein eigenes NodeJS-Modul gepackt und verfügbar gemacht.

(Es unterstützt aktuell nur Authentifizierung und die Storyline-Schnittstelle, die anderen brauchte ich bisher nicht.)

Jetzt wo das geschafft ist, habe ich nicht nur endlich mal was sinnvolles auf Github, sondern kann jetzt auch versuchen coole Auswertungssachen zu basteln. Ich bin da ja leider meistens nicht so sehr kreativ, aber irgendwas wird sicher dabei rausspringen.

5      10. June 2013
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