TL;DR Mit Elizabeth könnt ihr die Moves-API benutzen um eure Daten zu exportieren.

Vor einigen Monaten kam mit Moves eine tolle kleine App in den Appstore (Marcel berichtete). Seit ungefähr März läuft sie nun schon auf meine iPhone und trackt jede meiner Bewegungen mehr oder weniger.

Ja, es kostet Akku, ja, letztendlich unterscheiden sich die Tage normalerweise nicht so sehr voneinander, aber gerade die Tage, an denen man dann doch mal was besonderes macht sind doch gerade die, an denen man wahrscheinlich vergessen hätte, ein eventuelles Tracking erst noch einzuschalten.

Man kennt mich ja als ausdrücklichen… Trackingfanatiker, der gerne jedes Stückchen seines Lebens versucht festzuhalten und für diese Aufgabe ist Moves nunmal ganz gut geeignet und ich zahle den Preis der leicht reduzierten Akkulaufzeit gerne.

Ein Problem, was mich von Anfang an jedoch beschäftigte war das Fehlen einer Möglichkeit auch irgendwie an die Daten heranzukommen. Die App an sich bot leider nur den Export von “Storyline”-Grafiken, immerhin wurde aber direkt von Anfang an kommuniziert, dass eine API irgendwann geplant ist.

Am Dienstag, glaube ich, war es nun soweit. In meinem E-Mail-Postfach erschien eine E-Mail mit dem Titel “The Moves API has launched!” (aus einem Gedankenprotokoll reproduziert). Natürlich musste ich sofort damit rumspielen.

Mein erstes Anliegen war erstmal, die Daten überhaupt raus zu bekommen um sie vielleicht irgendwo backuppen zu können. Stufe Zwei wäre dann ein vernünftiger Import in Day One (das leider noch keine .gpx oder .kml-Dateien unterstützt um sie auf einer Map anzuzeigen). Des Weiteren hat man natürlich auch schön viele Möglichkeiten der ausführlichen Analyse, wenn man sich die Daten erstmal gezogen hat, aber dazu komme ich dann später, wenn ich Lust dazu habe.

Wie schon gesagt setzte ich mich direkt Dienstag Abend noch hin und fing an etwas rumzuspielen. Die API verwendet eine OAuth2-Authentifizierung, die etwas anders ist als normal, da es ja keine Webseite gibt, auf der man einen User-Account hat. Statt dessen muss man in der App auf dem Telefon einen generierten Code eingeben. Funktioniert aber alles super!

Nach ein paar Stunden herumgewusel habe ich nun etwas anzubieten, für Leute die ein Bisschen herumspielen wollen: Elizabeth! Diesmal keine nette Dame, die uns Munition und Health-Packs zuwirft, sondern eine kleine NodeJS-Applikation, mit der man seine gesammelten Daten aus Moves exportieren kann.

Screen Shot 2013-06-06 at 10.16.34 PM

Das alles ist nur schnell zusammengebaut, mein erstes (öffentliches) NodeJS-Projekt und nicht fertig, aber es ist auf Github und wer Lust hat, kann es forken und besser machen. Das würde mich sehr freuen.

Aktuell hilft Ellie euch durch den Auth-Prozess und bietet dann die Möglichkeit bestimmte Datumsbereiche (oder z.b. “die letzten 7 Tage”) entweder als Plaintext oder als Map (via Google Static Map API) abzuspeichern.

Wie schon gesagt, nur kurz rumprobiert, keine Garantie für nichts. Würde mich freuen, wenn sich jemand findet, der Lust darauf hat, daran etwas rumzuspielen. Eignet sich bestimmt auch toll um ein bisschen NodeJS auszuprobieren. (NodeJS ist nicht übel, Freunde!)

Und als nächstes baue ich dann den DayOne-Import.

11      6. June 2013

In der ersten Folge Konferenz 28 seit der Übernahme der Show durch knusperradio.fm spricht Philipp mit seinen Gästen Daniel und Max über Philipps Haarfrisur, Entwicklung, fehlende geschweifte Klammern, watched.li-Insider-Informationen, Object Oriented Syntactically Awesome Style Sheets, Meteore und Kometen, flache iOS-Spiele und Wohnungsfressende Supermonster.

Ich war zu Gast in der 31. Folge von konferenz28 und wir hatten alle Spaß. Falls ihr euch für mein Shampoo oder meine Vorlieben, was geschweifte Klammern angeht, interessiert seid ihr hier richtig.

Der Podcast ist auch zu empfehlen, wenn ich gerade mal nicht zu Gast bin. Eine Auflistung der besten Folgen findet ihr auf dieser Seite. Dort könnt ihr auch abstimmen!

9      16. May 2013

In der dritten Folge von knusperradio.fm, eurem Lieblings-Blog-Radio geht es um das Ende von knusperradio.fm.

9      2. May 2013

Ihr kennt das. Ihr holt Geld bei der Bank, packt es in den Geldbeutel und beim nächsten Mal nachsehen ist es auch schon wieder alle.

Meine Ausgaben die ich per EC- oder Kreditkarte tätige werden bereits perfekt getrackt und verkategorisiert, sodass ich da keine Probleme habe nachzuvollziehen, wohin mein Geld verschwindet. Bei Bargeld war das allerdings immer ein Problem.

Natürlich gibt es ca. 100 Apps fürs iPhone, die einem das erleichtern sollen, irgendwie fand ich bisher allerdings alle blöd. Vor ein paar Wochen, oder so, kam jetzt aber Next raus. Next löst das Problem ganz nett, denn es gibt einfach ein paar Buttons, die man entsprechend mit Icons versehen kann (gibt über 30 oder so zur Auswahl) und ein einzelner “Track-Vorgang” ist schnell abgeschlossen.

next

Mit Swipes nach links und rechts kann man sich dann noch Statistiken und Graphen ansehen, alles ziemlich schnieke.

Aaaallerdings ist auch nicht alles so super-perfekt. Denn die App hat standardmäßig erstmal gefühlte 200 Buttons, soviele dass man auf jeden Fall schonmal scrollen muss. Man kann zwar bestimmen, welches Icon sie anzeigen, sie aber nicht löschen. Auf meine Frage, ob das vielleicht irgendwann möglich sein wird, bekam ich leider auch keine besonders zufriedenstellende Antwort.

Des Weiteren hat die App auch keine Export-Funktion — etwas was ich ziemlich knorke fänd um die ganze Sache mit meiner Webapp zu syncen. Aber das wird ja vielleicht irgendwann eingebaut. Bis dahin kann ich mir dem Kram ja immernoch aus der SQLite-Datenbank vom iPhone-Backup extrahieren.

Vielleicht kommt die perfekte App ja doch noch irgendwann.

5      2. May 2013

Wahrscheinlich konntet ihr es kaum erwarten, hier endlich die heiß ersehnte zweite Folge von knusperradio.fm.

7      25. April 2013

Guten Abend,

aktuell muss ich mir Eisen zuführen um mehr rote Blutkörperchen auszubilden. Da ich keine Flugzeuge Eisenbahnen essen kann, muss ich das Zeug in Tropfenform (um genau zu sein in Form von Eisen(III)-hydroxid Polymaltose-Komplex) zu mir nehmen und ich war seit Anfang an sehr überrascht davon, wie hübsch das aussieht, wenn man den Kram irgendwo rein tropft.

Als kurzes 10-Minuten-Fotoexperiment hab ich nun also mal versucht das aufzunehmen, was auch so halb gelungen ist, teilweise etwas unscharf wurde, für die kurze Zeit bin ich aber ganz zufrieden. Außerdem ist das Zeug teuer und ich wollte nicht so viel verschwenden.

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Bonus-Content A: Total aus dem Fokus.

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Bonus-Content B: Zuviel auf einmal.

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Dieser Blogpost wurde gesponsort von der Vereiningung zur Bildung von roten Blutkörperchen.

19      23. April 2013
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