Seit langem war ich jetzt mal wieder auf einem Subway to Sally-Konzert. Mein letztes “echtes” war ja 2005, damals in Bad Salzungen. Danach sah ich sie nur mal auf dem Feuertanz-Festival, wenn ich mich recht erinnere.

Stuttgart, Theaterhaus. Bekannte Lokation, same procedure as every year. Quasi. Traf mich mit Britta am Hauptbahnhof, dann zum Theaterhaus. Warten, warten warten. Lustig war diesmal, dass die Garderobenfrau erst 15 Minuten vor’m Einlass kam, was uns letzendlich recht weit nach hinten brachte. Ging aber noch. War wohl so 6.-7. Reihe.

Die Vorband war doch ziemlich gut. Megaherz, hat man ja irgendwie schonmal gehört. Sind mir eigentlich etwas zu hart, aber waren auf jeden Fall besser als die anderen Vorbands die ich in dieser Konzertsaison bisher hatte.

Das Subway to Sally Konzert war dann auch ganz gut. Die Setlist war in Ordnung, sie spielten glücklicherweise auch ein bisschen altes Zeug, wie etwa “Wenn Engel hassen”. Beim kurzen Akustik-Part mittendrin, sie spielten “Feuerkind”, bekam ich dann Gänsehaut, das war ziemlich super. Punktabzug gab es dann aber insgesamt für ein paar nur so mittel-gute Lieder vom neuen Album und das Publikum, was irgendwie nicht so richtig abgehen wollte.

Naja, ein positives hatte es: Es war nicht sehr anstrengend und wir mussten nicht nassgeschwitzt den Rückweg antreten.

Wie schon getwittert ist Subway to Sally bei mir leider immernoch hinter Schandmaul und Saltatio Mortis im großen “Mittelalterband-Rockshow-Ranking”. (Falls jemand In Extremo sucht: die tauchen darin nicht auf. Traue mich nicht auf ein Konzert von denen, weil die letzten 3 Alben nicht schön waren)

Ein Akustik-Show-Ranking sähe anders aus. Aber dazu ein anderes mal. Hier noch ein paar mehr oder minder gute Fotos:

(Ich will den Bass! Und eine Laute!)

4      16. December 2011

Ein Tag nach dem Saltatio Mortis Konzert ging es dann auch schon weiter nach München, zu den Söhnen Mannheims. Diesmal mit dem Matze.

Der Zug fuhr zuverlässig die altbekannte Strecke Radolfzell – Ulm – München und wir erreichten nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel dann auch die Olympiahalle.

Nachdem wir dort eine Pizza verspeisten und etwas tranken (die Olympiahalle gleicht ja quasi einem Schlemmerparadies mit seinen 4000 Essensbuden) gingen wir dann in die Halle und warteten. Gegen 20:10 kam eine Ansage, dass das Konzert aufgrund der aktuellen Verkehrssituation um etwa 20 Minuten verschoben werden muss. Tja.

Gegen 20:30 ging es dann doch los und dauerte dann auch bis, äh, weiß nicht mehr. Auf jeden Fall halt so seine zwei bis zweieinhalb Stunden. Insgesamt war es auch ziemlich gut, auch wenn ich von dem Konzert am Vorabend schon noch etwas geschafft war.

Der Rückweg zum Hotel gestaltete sich dann dank sehr voller U-Bahn nur halb so schön, wie die Hinreise, aber soweit mussten wir ja zum Glück garnicht. Das Hotel hatte lustige Media-Center-PCs. Aber ich war zu faul irgendwas damit zu machen, schaute ein bisschen fern und schlief dann auch.

Am nächsten Morgen ging es dann zurück, ebenfalls ohne Zwischenfälle.

0      20. November 2011

Am Donnerstag Abend war ich mal wieder mit der Britta in Stuttgart. Diesmal stand ein Konzert meiner Fast-Lieblings-Mittelalterband Saltatio Mortis an.

Diesmal gab es zwei Neuerungen. Zum Einen waren zwei nicht alleine, nein, mein guter alter Kommilitone Daniel war ebenfalls dabei. Außerdem war es das erste Mal, dass wir im LKA Longhorn waren und nicht im Theaterhaus.

Zur Location kann man nix Negatives sagen. Halt am Arsch der Welt und etwas kleiner aber insgesamt seh angenehm.

Das Konzert an sich war dann auch super. Los ging es ungewohnt früh um 19:30 mit der Vorband Cumulo Nimbus. Das erste Mal, das eine Vorband halbwegs gut war. Okay, der Bassist konnte besser singen als die Frontfrau und die Flötistin hat sich etwas wirr bewegt, aber es war dann doch ganz unterhaltsam.

SaMo spielten dann ordentliche 2,x Stunden durch, eher härteres Zeug vom neuen Album aber auch ein paar Klassiker und ruhigere Sachen. Etwas schade fand ich, dass sie am Anfang recht viel durchgebrettert sind ohne groß was zwischen den Songs zu erzählen, aber das haben sie dann später wieder gut gemacht.

Am Ende, als Alea zu “Falsche Freunde” seine gewohnte Crowdsurfing-Tour machte, konnte ich ihn sogar mal anfassen. Hehe.

Nach der Setlist war ich dann doch etwas geschafft, allerdings kam auch dieses Konzert nicht ganz an den Erschöpfungsgrad vom Schandmaul-Konzert im März ran.

Ebenfalls ein Novum war die Rückfahrt. Normalerweise brauchen wir ja mehrere Stunden mit dem letzten Zug bis zu Britta nach Hause. Diesmal hatten wir ja aber den Daniel und sein Auto, welches uns problemlos und schnell innerhalb einer knappen Stunde zu unseren Betten brachte. Danke nochmal dafür! :)

3      19. November 2011

Mal wieder war ich bei Reinhard Mey in der Göttinger Lokhalle, wie zuletzt vor drei Jahren.

Diesmal fanden wir einen Parkplatz im Parkhaus, war allerdings trotzdem immernoch recht voll. Das sei mal erwähnt um einen weiteren Bezug zu dem vorherigen Blogpost herzustellen.

Das Konzert an sich war wieder erstklassig. Ich glaube, es war das Konzert mit dem brillantesten und klarsten Sound, das ich bisher hatte. Und es war zudem auch nicht sonderlich laut — es hing nur in der Mitte so ein Lautsprecher-Turm, was dazu führte, dass man sich im Grunde nicht getraut hat zu husten, weil es wohl direkt jeden gestört hätte.

So war es einfach nur Reinhard Mey und seine Gitarre glasklar über eine Box und ein sehr ruhiges und diszipliniertes Publikum, was nicht einen Mucks von sich gegeben hat. Sehr sehr schön.

Die Setlist beinhaltete viel Zeug von seinem neuen Album Mairegen, aber auch ein bisschen altes Zeug. Insgesamt verbreitete sich eine etwas melancholischere Grundstimmung als sonst, da er wenig “lustige” Lieder gespielt hat. Aber ich fand es trotzdem sehr gut, vor allem hat er auch “Viertel vor Sieben” gezupft, was eins meiner Favoriten ist.

Die Lieder, die mir auf dem Mairegen-Album garnich so gut gefielen, fand ich Live (wie immer) wesentlich besser — ich mag die Studioalben von ihm eh nicht so, immer soviel Klimbim drumherum. Ich freu mich auf das Live-Album zu dieser Tour.

Ich hoffe, in 3 Jahren geht’s weiter. Gleicher Ort, gleiche Zeit.

0      13. November 2011

Dienstag Abend war endlich mal wieder ein Konzert angesagt. Mal wieder, wie schon so oft, im Theaterhaus in Stuttgar und mit der Britta. Diesmal stand ASP an. Hier ein Foto der leeren Bühne:

Es war meine erste Rock-Show von ASP, die ich Live sah — vorher war ich ja nur beim Akustik-Set und persönlich hör ich eigentlich auch nur die “Von Zaubererbrüdern” Live-DVD. Das neue Album kaufte ich allerdings trotzdem und fand es auch ganz gut.

Das Konzert war dann auch ganz gut, allerdings kannte ich leider nicht alle Lieder. Und das Publikum ging irgendwie auch nicht so sehr ab, wie ich das von SaMo oder Schandmaul gewohnt bin. Dafür hatten wir einen wirklich guten Blick von der zweiten Reihe. Die Vorband war leider nich so der Bringer, die Sängerin war nämlich nicht so stimmgewaltig und der Gitarrensoudn sehr dünn. Bei ASP war dann aber alles wie gewohnt — und die gleich zwei neuen Gitarristen leisteten gute Arbeit.

Trotzdem war es sehr angenehm und wenigstens nich soo anstrengend, musste am nächsten Tag ja mit nem relativ frühen Zug zurück, da ich ja noch arbeiten musste.

Als nächstes steht Saltatio Mortis an. Im November. Ich freue mich.

0      27. October 2011

Am Sonntag Abend war ich mit dem Matze in Friedrichshafen. Dort war nämlich ein Event der etwas besondereren Art, nämlich ein Konzert auf einem Schiff, der MS Graf Zeppelin.

Aufgetreten ist der wunderbare Rainald Grebe, den wir uns ja schon vor ein paar Monaten in Stuttgart Freiburg angeschaut hatten — diesmal allerdings mit seinem etwas älteren Programm “Das Hong Kong Konzert”, welches er allerdings etwas aufgefrischt und auch mit ein paar neuen Liedern verstärkt hat.

Zunächst fuhren wir mit der Autofähre rüber nach Meersburg, dann nach Friedrichshafen, gingen pünktlich um 19:30 an Bord des Schiffes und konnten uns gute Plätze in der Mitte der dritten Reihe sichern, von wo wir exzellenten Blick hatten.

Die Bühne war ziemlich klein, ebenso wie das Klavier, aber das gab dem Abend eine recht schöne persönliche Stimmung. Rainald schien gut drauf und spielte das Programm glücklicherweise nicht 1:1 wie auf der CD, die ich quasi auswendig kenne, ab. So gab’s auch für mich noch ein paar neue Lacher und nicht nur altbekannte.

Während des Konzertes fuhr das Schiff ein Ründchen über den Bodensee, was, im Nachhinein betrachtet, eigentlich recht sinnlos war, da man da von ja quasi nichts sah, außer in der Pause, wo man kurz aufs Deck gehen konnte. Naja.

Insgesamt ein schöner Abend — ich bin froh, das Programm nochmal live gesehen zu haben, bevor er es jetzt bald vorrausichtlich nicht mehr spielen wird.

0      9. May 2011
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