Jo. Gestern war ich mal wieder unterwegs. Aber nicht allein, sondern mit dem Matze.

Wir fuhren, also, äh, er fuhr uns nach Freiburg, wo wir uns im Konzerthaus das Konzert von Rainald Grebe anschauten. Und es war ziemlich klasse.

Ich muss dazu sagen, dass ich bisher nur die alten Programme von Rainald kannte (Abschiedskonzert, Hong Kong Konzert) und die Lieder damit, bis auf die Zugaben, alle neu für mich waren. Manche waren okay, das ein oder andere auch nicht so gut, aber die meisten fand ich schon ziemlich super, auch wenn ein richtiger Burner gefehlt hat. Aber hat sich auf jeden fall gelohnt.

Und im Mai geht’s nach dann nochmal Friedrichshafen, Hong Kong Konzert-Aufführung auf einem Schiff. Oder so. Das wird sicher super.

0      27. February 2011

Hallihallo,

am Sonntag war ich mit der Britta und dem Christian, meinen beiden langjährigen Bekanntschaften aus Karlsruhe bei einem wundertollen Konzert. In diesem Blogpost möchte ich den spannenden Tag kurz und knackig, wie das so mein Stil ist, darlegen.

Die Fahrt nach Karlsruhe

Zuerst einmal begann der Tag damit, dass ich gegen 8:20 Uhr aufstand. Ich hatte bereits alles gepackt, was ich so benötige, denn die Fahrt nach Karlsruhe war ja praktisch der erste Teil der weihnachtlichen Heimfahrt. So machte ich mich pünktlich, aber wie immer etwas gestresst, weil zu spät, auf zu meinem IC, der mich ohne Umsteigerei nach Karlsruhe führte.

Auf der Strecke habe ich hauptsächlich geschlafen, da alles ziemlich ruhig und ich immernoch recht müde war. Drei Stunden später war ich dann am Hauptbahnhof Karlsruhes und wartete dort auf einen alten Chat-Bekannten, mit dem ich mich am Vortag noch zufällig verabredet hatte, als wir feststellten, dass wir etwa zeitgleich in Karlsruhe sein werden.

Das Kennenlernen des unbekannten Dritten

Ein kurzes Mahl, ein kurzes Kennenlernen und zwanzig Minuten später trennten sich allerdings schon wieder unsere Wege. Aber es war schön mal wieder eine Internetbekanntschaft zu real-life-isieren.

Odyssee durch Stuttgart

Danach ging es in die S-Bahn nach Jöhlingen, Sachen abstellen, ein bisschen Quatschen und dann kurz vor vier wieder zurück. Dabei mussten wir leider feststellen, dass man an den Automaten der KVV nur mit Münzen bezahlen kann. Das ist leider durchaus ein Problem, wenn man ein Baden-Württemberg-Ticket erwerben möchte. Also erstmal ein Einzelticket bis KA-Durlach, wo es dann DB-Automaten gibt. Doof.

Ab da ging dann aber auch alles reibungslos bis Stuttgart, wo wir am Hauptbahnhof ausstiegen, in der Hoffnung dort eine Pizzaria oder soetwas zu finden um unseren Hunger zu stillen. Leider gelang uns das nicht und so spurteten wir einmal über den wunderschönen Stuttgarter Weihnachtsmarkt um uns letzendlich an einem überteurten Baguette-Stand ein paar Baguettes zu gönnen.

Halbwegs gesättigt machten wir uns auf den Weg zur Haltestelle Pragsattel, die idealerweise direkt neben dem Theaterhaus ist, wo das Konzert stattfinden sollte. Was für eine glückliche Fügung! Im Theaterhaus erwartete uns ein relativ unerwartetes Bild. Um 18 Uhr war es noch recht leer und überall befanden sich zumeist relativ ordentlich gekleidete und sich normal verhaltende Gruftis. Keine schwarzen Messen und Tier-Opferungen!

Saal 1

Nachdem wir dann den passenden Eingang zum Theatersaal T1 gefunden hatten, stellten wir uns dann vorsichtshalber mal ordentlich in die Schlange und warteten bis sich die Tür endlich öffnete. Gemeinsam mit uns taten das eine Menge weiterer Leute. Und jede Minute wurden es mehr.

Etwa 19 Uhr und damit früher als angekündigt öffnete jemand die Tür und wir konnten reinstürmen. Dank unserer guten Ausgangsposition konnten wir Plätze in der dritten Reihe ergattern die auch noch ziemlich mittig lagen. Perfekt! Von dort aus konnte man alles grandios sehen. Auch die Sitznachbarn waren nicht groß und hatten auch keine riesigen Blickdichten Afro-Frisuren. Da es sich ja um ein gesittetes Sitz-Konzert handelte ist das sehr wichtig!

Nachdem der ausverkaufte Saal nun endlich zu seinen Plätzen gefunden hatte begann das Konzert pünktlich. Alles weitere war einfach zu perfekt um es in Worte zu fassen. Wer die Live-DVD von 2008 kennt und gut findet, kann ungefähr erahnen wie toll das Konzert war. Nur, dass es noch viel viel viel viel besser war als auf der DVD.

Aufbau und Niedergang

Der grobe Rahmen des Konzertes (die Krabat-Liederreihe) blieb natürlich erhalten, aber einige Songs wurden durch neue ersetzt. Manche kannte ich leider noch nicht, da ich, vor Krabat, kein großer ASP-Fan war — die Lieder haben in den Unplugged-Arrangements aber alle restlos überzeugt. Schade, dass es davon keine Mitschnitte gibt.

Auf der Bühne gab es auch immer was zu sehen, man wusste quasi garnicht wo man hinschauen soll. Vor allem der Perkussionist ist ziemlich abgegangen und war sehr beeindruckend. Ebenso aber auch alle anderen Musiker. Schön war auch, dass der Matze quasi meine Gitarre hatte. Also fast das gleiche Modell!

Es war auf jeden Fall eine sehr gute Entscheidung sich das Konzert anzuschauen und Musik-technisch ein wunderbarer Jahresausklang! *schmolf schmolf*

Die Heimfahrt

Um 23:40 oder so war das Konzert dann vorbei. Einerseits natürlich schade, andererseits aber auch gut, denn unser letzter Zug nach Hause fuhr um 0:14. Also machten wir uns geschwind auf den Weg nach Stuttgart Feuerbach, von dort nach Ludwigsburg und dann mit dem Regionalexpress nach Karlsruhe, wo wir leider feststellen mussten, dass der McDonalds dort um kurz vor Zwei Uhr schon geschlossen hat. Provinzbahnhof!

Aber es gibt einen 24/7-Shop, in dem ich für ein Heidengeld Brot und Landjäger erwarb um wenigstens noch etwas halbwegs vernünftiges essen zu können, bevor wir gegen 2:30 ins wohlverdiente Bett gehen konnten. Glücklich und zufrieden.

0      22. December 2010

Wie angekündigt waren wir gestern in Mannheim. Es stand ein Konzert an. Xavier Naidoo, Söhne Mannheims & Friends.

Gegen dreizehn Uhr verließen wir unser Büro und machten uns auf den Weg zum Zug. Erstmal drei Stunden Bummelbahn nach Baden-Baden und dann noch 45 Minuten supi-dupi ICE. Pünktlich erreichten wir Ludwigshafen und konnten in unser Hotel, das Hotel Excelsior, einchecken. Nach kurzem Ausruhen ging es dann weiter mit der S-Bahn zur SAP-Arena, wo wir dann pünktlich 19 Uhr drin waren und unserer Stehplätze einnehmen konnten.

Darauf folgten dann gute fünf Stunden Dauerbeschallung. Zuerst die Vorband “Danjo-San and the Mr. Miagi Experience”, irgendeine Hip-Hop-Funk-Truppe aus Neustadt, die teilweise ganz gut und teilweise recht okay waren. Sie spielten gut dreißig Minuten. Eine kurze Umbaupause später fing dann der Xavier an seine Lieder zu trällern, unterstützt von verschiedenen Künstlern, die auf seinen Konzerten eigentlich immer dabei sind. Das ganze ging etwas mehr als zwei Stunden und war soweit okay — ich mag nicht alle Lieder vom Xavier so sehr, von daher wurde es manchmal etwas anstrengend.

Kurz vor Schluss ging ich dann mal kurz raus um mir eine Cola zu holen, die sich aber eher als schwarz angemaltes Wasser herausstellte — dafür mit 2,80€ für 400 Milliliter quasi ein Schnäppchen für solche Veranstaltungen.

Nach kurzer Verschnaufpause ging ich dann wieder rein und wartete bis die Söhne Mannheims sich aufgebaut hatten. Zu den Söhnen muss ich sagen, dass ich von ihnen noch weniger Lieder kenne als vom Xaver, allerdings haben sie mich eigentlich positiv überrascht. Highlights waren wohl “Und wenn ein Lied…”, wo das Publikum einen ziemlichen Part singen durfte und das recht coole Bass-Solo. Der arme Bassist war im Übrigen den ganzen Abend über im Einsatz (also auch in der Xavier-Solo-Band), d.h. quasi vier Stunden am Stück bassen — Respekt.

In den Umbaupausen kam immer so ein dämlicher Moderator reingelaufen und hat irgendeinen Quatsch erzählt. Vor allem war er total Stolz auf das tolle Mannheim und diesen selten dämlichen Pfälzer Dialekt, das waren leider immer die Tiefpunkte zwischendurch.

Nach dem Konzert fuhren wir dann erstmal wieder nach Mannheim rein, weil Matze noch Hunger hatte. Nach einem kurzen Snack im Burger King, der laut Google Maps eigentlich ein McDonalds hätte sein sollen, hatten wir das dann auch geschafft und machten uns zurück ins Hotel, wo wir kurz nach eins auch ankamen.

Frühstück. Müsli, ein Nutella-Croissant und ein Brötchen mit Salami und Käse. Dazu Orangensaft.

Das Hotel war okay, für den Preis aber zu schlecht und baufällig. Dafür war ein ganz gutes Frühstücksbuffet inklusive, das wir heut morgen dann noch schnell in Anspruch nahmen, bevor unser Zug um kurz nach zehn wieder abfuhr. Und jetzt, kurz nach 14 Uhr bin ich endlich wieder zuhause und kann meine restlichen 1,5 Urlaubstage genießen.

Fazit: Gutes, aber sehr langes Konzert, was aufgrund meines nicht vollständig ausgebauten Fan-seins leider ein paar Längen hatte. Aber Spaß hat’s trotzdem gemacht.

2      18. November 2010

Ich bin ja, seitdem ich ihn damals auf Youtube fand, ein großer Jasper-Fan. Leider war ich bisher noch nie auf einem Konzert von ihm, weil er irgendwie nie in der Nähe war. Sehr schade.

Nun war es aber endlich soweit. Im Rahmen des Sigmaringer Kulturherbsts trat Jasper im Hoftheater in Sigmaringen auf. Nach ein bisschen Verwirrung, was den Ticket-Kauf angeht, klappte doch noch alles und wir fuhren gegen 17:30 los und waren auch recht schnell da, so 18:45. Die Tür des Hoftheaters blieb allerdings noch bis kurz nach 19 Uhr verschlossen, als dann der Jasper mit seiner Crew um die Ecke kam und uns öffnete. Zu dem Zeitpunkt waren wir etwa 8 Leute.

Drinnen angelangt warteten wir dann noch etwa eine Stunde, mittlerweile wurde es durchaus etwas voller. Als das Konzert dann um kurz nach acht offiziell begann, war das Theater durchaus gut gefüllt, dürften doch recht viele Leute gewesen sein.

Das Konzert dauerte nun etwa zwei Stunden (inkl. 20 Minuten Pause) und beinhaltete eigentlich alles was ich hören wollte an Liedgut. Des Weiteren lustige Ansagen, die zwei allseits bekannten neuen Lieder und das ebenfalls allseits bekannte Gedicht. War alles toll.

Der einzige Negativpunkt war das konstante Brummen, was irgendwie von der Gitarre ausging und, besonders in den leiseren Parts, doch schon gestört hat. Er hat irgendwie auch keine Anstalten gemacht irgendwas dagegen zu tun. Wusste wohl niemand was man da tun sollte, deswegen wurde es einfach totgeschwiegen.

Aber ansonsten wars echt supi.

Das Publikum war bunt gemischt, hauptsächlich allerdings weiblich, zwischen 14 und 18. Dazu ein paar Eltern und vereinzelt einzelne ältere Generationen. Mit einer Familie hab ich mich vorher kurz unterhalten, sie waren irgendwie 500km angereist oder so. Erinnerte mich irgendwie an meine Eltern. Bzw erinnerte mich die Mutter an meine Lieblingsmama. Erzählte von ihren unzählingen Konzerten und Musicalbesuchen!

Habe ihnen dann mal Bodo Wartke empfohlen.

Autogramme, einmal Neidlos CD, einmal Postkarte. Anna bin nicht ich.

Nach dem Konzert ging ich noch hin und holte mir zwei Autogramme. Ich zitterte wie ein kleines Mädchen. Trotzdem bekam ich sie und fragte ihn gleich noch, ob er denn vorhat mal ein Songbook rauszuhauen. Akkorde und so. Er sagte aber ne, gäbe nicht genügend interessenten. :|

Aber nun gut. War super. Gerne wieder. Ganz nebenbei hat es mich zum Gitarrespielen motiviert. Gut.

Zum Schluss noch ein paar Fotos bei flickr und so:

5      10. October 2010

Gestern war ich mit dem Matze in Freiburg bei Bodo Wartke.

Den guten Herrn kenn ich ja jetz nun schon einige Jahre und hab auch zwei DVDs von ihm erworben. Irgendwie schaue ich aber nicht 24/7 auf Tourtermin-Seiten und daher hab ich es immer verplant mal auf ein Konzert zu gehen. Glücklicherweise kam der Matze nun vor ein paar Wochen auch auf den Bodo-Trip und so begab es sich, dass wir Tickets für das “Achillesverse”-Konzert in Freiburg erwarben.

Die Fahrt gestaltete sich etwas suboptimal, da wir nicht den normalen Weg nehmen konnten, sondern aufgrund einer Straßensperrung untenrum — also durch die Schweiz, fuhren. Und da dort gerad etwas der Feierabendverkehr einsetzte brauchten wir dann fast drei Stunden für unseren Weg über Zürich nach Freiburg.

Der Paulussaal war allerdings leicht zu finden und so standen wir etwa 18:30 fröhlich in der immer länger werdenden Schlange und warteten auf den Einlass, der 19 Uhr fristgerecht startete. Wir schnappten uns zwei recht gute Plätze in der dritten Reihe und harrten aus, bis das Programm begann. Ich trug das andere Hemd, was ich besitze und noch nie getragen hatte und war damit garnicht so falsch dabei.

Da ich Durst hatte, kaufte ich mir noch ein Getränk — dummerweise durfte man sie nicht mit in den Saal nehmen. Daher musste ich den halben Liter Cola also am Stück austrinken. Ziemlich sinnlos. oô

Das Programm dann war insgesamt toll. Am Anfang hatte ich etwas Angst, dass er irgendwie nicht viel variiert — die ersten Ansagen und so waren schon exakt so wie auf der DVD, die Lieder auch exakt gleich, inklusive Mimik und Gestik und Pausen. Das gab sich aber glücklicherweise dann spätestens nach der ersten Pause, wo er dann auch mal andere Dinge einbrachte und sich auch gut mit einigen Leuten aus dem Publikum auseinandersetzte.

Des Weiteren spielte er auch zwei oder drei neue Songs, die alle auch supi waren. Aber mit dem neuen Programm dauerts wohl noch eine Weile, meinte er.

Nach gut drei Stunden (inkl. 30 Minuten Pause) war es dann vorbei und wir fuhren wieder heim — was wir dank freier Straßen auch in gut zwei Stunden schafften. An dieser Stelle vielen Dank an den Matze für das Autofahren!

[rating:4/5]

1      17. September 2010

Heute war ich mit dem Matze hier im wunderschönen Gelsenkirchen, wie schon erwähnt, beim Pur Konzert. Im Moment ist es 2:49 Uhr und ich liege im Bett im Europahotel Essen, dass etwas versteckt neben Carglass und Pitstopp liegt, aber eigentlich ganz schön ist.

Eigentlich sollte ich schlafen, da ich dem Matze gesagt hab, dass wir um 9 Uhr frühstücken wollen, aber irgendwie hab ich noch zuviel Energie und lasse daher nun mal meinen Gedanken zum gestrigen Tag und dem Konzert freien Lauf.

Fahrt

Angefangen hat für mich alles um 8:45, als ich aufstand. Ich schmierte mir schnell zwei Brote, schaltete alles aus und ging zum Bahnhof um in den IC 2006 zu steigen, der uns bis Mülheim bringen sollte1.

Die Fahrt gestaltete sich relativ lang, da wir gut 7 Stunden lang mit dem IC durchfuhren. Einerseits ist nicht umsteigen müssen ja komfortabel, aber 7 Stunden is halt schon heftig. Dazu kommt, dass wir auf unserem reservierten 4er-Tischplatz sechs Stunden lang auch noch ein 85-jähriges Ehepaar sitzen hatten, was zwar ganz nett war, aber halt die Bewegungsfreiheit leider etwas einschränkte.

Irgendwo in der Mitte stiegen dann auch schon die ersten Hardcore-Pur-Fans ein und setzten sich auf den 4er-Platz gegenüber. Sie hatten an alles gedacht. Zuerst ein schöner Brunch mit Brötchen, Wurst, Sekt und Bier und später dann ein Käffchen vom BordBistro gemeinsam mit ein paar mitgebrachten Schokocroissants.

Zwei so Pärchen im mittleren Alter. Sie hatten auch Plastikbecher mit Pur-Aufdruck von den letzten Touren. Irgendwie. Jedenfalls sprachen sie die restliche Fahrt über dann ununterbrochen über ihre Pur-Erlebnisse, ihre Kinder und Tupperware.

Nun gut. In Mühlheim stiegen wir in eine Regionalbahn nach Essen, gingen zum Hotel zwecks Gepäckabladung und dann gings zurück zum Essener Hauptbahnhof um nach Gelsenkirchen zu fahren. Eine Straßenbahn brachte uns schließlich zur Veltinsarena, wo wir nach kurzer Zeit auch schon den richtigen Eingang fanden.

Hallenfüllung kurz nach unserem Eintreffen kurz nach 18:30

Konzert

Nachdem ich noch Getränke für jeweils 3,90 Euro gekauft hatte begann dann auch schon die Vorband, Luxuslärm. Hatte den Namen schon einige Male gehört, kannte aber keines ihrer Lieder wirklich. Daher hab ich textmäßig nich viel mitbekommen, war aber jetzt nicht soo der Burner.

Fast pünktlich um 20 Uhr begann dann das Haupt-Event. Pur! Von da an war dann alles ziemlich super. Da es ja ein “Pur & Friends”-Konzert war, waren auch einige Spezialgäste da.

Zuerst kamen ein paar Rentner aus dem “Rocken statt Rente“-Projekt von Sat1 auf die Bühne. Ist wohl eine Fernsehsendung in der ein paar Senioren eine Art Chor bilden. Naja, da haben sie wohl ein bisschen Geld bekommen, dass sie die da auftreten lassen. Jedenfalls haben sie dann kurz Highway to Hell gespielt und wars dann. Nichts besonderes.

Nach ein paar weiteren Songs kam dann noch Opus, die Band mit dem unglaublichen “Live is life”-Song. Ebendiesen haben sie dann auch gemeinsam performt.

Einige Lieder später kam dann der Frontmann von der alten Band Supertramp, die sicher keiner hier kennt, gemeinsam mit seinem Saxophonisten auf die Bühne und einige Klassiker, von denen ich die meisten kannte, aber nicht wusste, dass sie von Supertramp sind, angestimmt. Das Highlight war aber als sie dann gemeinsam auf deutsch/englisch Prinzessin sangen.

Natürlich durfte auch keine Anspielung auf die Lena fehlen, denn immerhin hat Pur ja ein Lied mit ihrem Namen. War jedenfalls lustig, wie der Hartmut Satellite sang.

Der letzte Spezialgast war dann etwas weniger schön, denn es handelte sich um DJ Ötzi. Außerdem hatte er 4 Hupfdohlen im Glitzerkleid dabei um ihn zu unterstützen. Nach Anton aus Tirol, Ein Stern der deinen Namen trägt und Hey Baby war es dann zum Glück auch schon geschafft. Die letzten Lieder waren dann wieder schön!

Fast pünktlich, kurz nach 23 Uhr war es dann vorbei. Immerhin haben sie gute 3 Stunden durchgespielt, was ja durchaus recht gut ist. Was ich sehr komisch fand, war, dass die Leute dann einfach gingen, ohne irgendwie um Zugabe zu kreischen. Normalerweise macht man das doch immer! Also viele Leute gingen auch schon so 22:45, als die Band mal kurz von der Bühne ging um ein paar Fans durch ihre körperliche Anwesenheit zu beglücken. Aber wtf, wer geht denn so früh?

Fazit

Es war super! Auch die neuen Lieder sind gut gegangen und es war schon eine coole Sache. Die Veltins-Arena ist auch eigentlich ziemlich groß, auch wenn sie irgendwie aus der Perspektive von da wo wir saßen ziemlich klein wirkte. Aber irgendwie waren die Männchen auf der Bühne schon ziemlich klein, was ja bedeutet, dass sie ziemlich weit weg waren.

Womit wir zum ersten Problem kommen: wir waren zuweit weg. Zwar gab es auch ne Videowand, aber näher dran wäre schon cooler gewesen. Aber leider war ja sogut wie alles ausverkauft.

Das zweite Problem war dann der Sitzplatz an sich. Sitzplätze auf solchen Konzerten geht irgendwie garnicht. Fehlt die Atmosphäre, man kann sich nicht wirklich bewegen und man ist, wie gesagt, zuweit weg.

Was uns zum dritten Problem führt: es war zu leise. Lag wahrscheinlich auch an der Entfernung. Die niedrige Lautstärke führte dazu, dass man die Leute in der unmittelbaren Nähe sehr gut hört, was leider nicht besonders gut ist, wenn die jenigen nicht singen können. Also normalerweise find ich Fangesänge ja super, aber halt nur wenn die Stimmen aller Fans zu einem undifferenzierbaren Ganzen verschmelzen.2

Ansonsten kann ich nichts negatives sagen, war wie gesagt super.

[rating:4.5/5]

  1. Ja, wir hätten auch direkt bis Essen damit fahren können, aber dann hätten wir keinen Sparpreis bekommen

  2. Was glücklicherweise bei den meisten Liedern auch wunderbar geklappt hat und ziemlich awesome klang

3      5. September 2010
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