Harhar, da hab ich euch aber reingelegt! Zumindest, wenn ihr jetzt über zweitausend Fotos erwartet habt. In Wirklichkeit steht das 2012 im Titel nämlich für das vergangene Jahr aus dem ich jetzt zwölf Fotos zeigen werde!

Jedes mal, wenn Leute am Ende des Jahres großartige Fotokalender anbieten (zum Beispiel der Herr Felix Meyer), denke ich mir “Boah, du schaffst es wahrscheinlich nicht mal zwölf vernünftige Fotos im Jahr zu machen”. Natürlich ist Fotografieren nur eins meiner vielen Hobbys und ich investiere auch wesentlich weniger Zeit als so manch anderer, aber trotzdem will man ja auch was… produzieren. Jedenfalls durchsuchte ich nun mal meine 2012er Lightroom-Bibliothek und schaute mal, was ich so auswählen würde, wenn ich nach dem Kriterium “Das gefällt mir immernoch ziemlich gut” vorgehe.

Spannenderweise habe ich am Ende genau zwölf Fotos gehabt. Natürlich eignen sie sich jetzt thematisch nicht sonderlich für einen Kalender, die Zeit dafür ist ja sowieso abgelaufen. Aber immerhin kann ich sagen, dass ich im letzten Jahr ein paar schöne Fotos gemacht habe. Eine Sache, der ich in diesem Jahr auf jeden Fall wieder (und noch mehr) nachgehen will.

Im folgenden nun zwölf Bilder, die der aufmerksame Blogleser alle schon kennt, zusammen mit einem kleinen Satz dazu und einem Link zu dem ursprünglichen Blogpost um die anderen Bilder aus der Serie anzuschauen, viel Spaß.

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Bereits Anfang des Jahres versuchte ich Glinde zu erkunden und mich verschlug es zu einem Park am Mühlenteich. Wie man sehen kann schien sogar die Sonne!

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Irgendwann vergaß ich mein Eisfach richtig zu verschließen. Das Ergebnis waren Eiskristalle überall!

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Anfang September war ich auf dem MPS in Hamburg. Hier spielt eine Band, deren Name ich mir nicht gemerkt habe, aber Saltatio Mortis war klasse.

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Im Herbst war ich wieder auf Erkundungstour und fuhr bis zu einem kleinen Waldstück, irgendwo im Westen. Lustigweise fotografierte ich hier hauptsächlich Pilze, aber das Licht war auch nicht so optimal.

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Seit langer Zeit will ich mal ein schönes Regenfoto machen, wo man die Regentropfen sieht. Das ist immerhin schonmal ein Anfang.

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Ein Foto aus meinem London-Urlaub. Die Victoria-Station.

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Noch ein Foto aus London! Dieses Bild würde sich wunderbar für eine Colorkey-Vergewaltigung eignen!

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Ein Eichhörnchen — in London! Nicht perfekt scharf und ein Stück vom Schwanz fehlt, aber gefällt mir trotzdem ganz gut.

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Wohl mein bestes Foto 2012. Perfektes Timing gehabt. Pitsch!

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Menschenmassen auf dem Hafenfest. Hier machte ich recht viele Fotos, fand am Ende aber keins wirklich veröffentlichungswürdig.

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Im Mai besuchte mich meine Schwester und wir waren an der Ostsee. Es war kalt und windig, aber schön.

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Meine schöne Klassikgitarre. Sie klingt genauso schön wie sie aussieht!

Falls ihr noch mehr Fotos sehen wollt, versucht es doch mal bei Martin, der hat auch ein Best of 2012 erstellt.

6      14. January 2013

Eine Erfolgsgeschichte setzt sich fort. Nach 2011 und 2012 gibt es natürlich auch in diesem Jahr wieder ein sehr aussagekräftiges Diagramm zu meinen Amazon-Ausgaben.

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Wie man sieht habe ich 2012 ungefähr genauso viel ausgegeben wie 2011! Dafür hatte ich statt 113 nur 81 Bestellungen.

Wollt ihr auch so spannende Diagramme erstellen? Ihr könnt mein lustiges Ruby-Script verwenden (vorher gem install mechanize ausführen)!

In diesem Sinne: bis nächstes Jahr!

9      12. January 2013

Seit einigen Tagen schaue ich auf meinen Blog und denke mir “Ach, da ist immernoch der deprimierende Jahresrückblickspost, mal was neues schreiben”. Und dann fällt mir nichts ein. Wie immer, wenn ich denke “Ich sollte mal was im Blog schreiben!”.

Das funktioniert so einfach nicht, ich kann nur was schreiben, wenn ich auch eine Idee habe. Ich versuchte einen Beitrag mit dem Titel “Mein Problem mit Homeland” zu schreiben und mir fiel auf, dass ich gar kein Problem mehr mit der Serie habe. Eigentlich hatte ich wohl auch nie ein Problem damit, immerhin hab ich sie ja komplett geguckt. Ich finde nur den Hauptdarsteller hässlich. Seitdem ich aber irgendein Late-Night-Show-Interview mit ihm sah, und merkte, dass er Brite ist, finde ich ihn aber eigentlich ganz sympatisch. Nur halt nicht als Pseudo-Terrorist.

Dann schlug Kevin vor, ich sollte ihm doch auf seinen iPhone-Homescreen-Blogeintrag antworten. Ich fing an, machte Screenshots und wollte gerade anfangen zu schreiben, welche Apps ich benutze, bis mir auffiel, dass das total egal ist und ich garkeine Lust habe das aufzuschreiben.

Und jetzt schreibe ich diesen Blogeintrag in dem ich erkläre, was ich alles nicht schrieb, komme damit trotzdem auf über 200 Wörter und wenn das eine Schulaufgabe gewesen wäre, die von mir “Etwa 200 Wörter zu einem beliebigen Thema” gefordert hätte, hätte ich sie vielleicht mit Bravour gemeistert.

Aber so wie ich mich kenne hätte ich bestimmt “Datum: 10.01.2012” oben rechts in die Ecke geschrieben. Habe nämlich immer ewig gebraucht um mich an das neue Jahr zu gewöhnen.

8      10. January 2013

Oh, 2012 war ein Jahr, und es ist vorbei. Zum Ausklang traf ich mich recht spontan mit Inken und ihren Mitbewohnerinnen an den Landungsbrücken. Das Feuerwerk war jetzt allerdings nicht so überragend und allgemein waren mir zuviele verrückte Kiddies mit Böllern unterwegs, als dass ich das nächstes Jahr wiederholen würde. Aber man muss ja alles mal gemacht haben! Dafür traf ich Inken mal wieder!

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2012 war das Jahr in dem ich nach Hamburg kam. Vieles hat sich verändert, vieles ist geschehen, mit QUOTE.fm ging es voran, aber irgendwie, keine Ahnung, habe ich kein überragendes Gefühl nach diesem Jahr. Mal sehen, wie es so weiterläuft.

Hier, wie jedes Jahr, die Highlights, kurz zusammengefasst:

Jan

Ich zog nach Hamburg und fing an mich ein wenig mit iPhone-App-Entwicklung zu beschäftigen (wobei ich seitdem nicht mehr viel Zeit dafür hatte). Ich fotografierte mein Eisfach und begann die Sneak zu besuchen, damals noch mit Carsten im Streits.

Feb

Meinen Küchenheizkörper stattete ich mit einem per Internet regelbaren Thermostat aus (später dann auch den Rest der Wohnung), ich nahm Abschied von House und vom Umbranet.

Apr

Ich schaute mir kurz Rails an, erzählte dass ich keine Lust mehr auf Windows habe und kaufte mir eine Gitarre (nachdem kurz kurz davor schrieb, wie ich keine kaufte). Außerdem gab’s das Diablo 3 Beta-Wochenende und #raupenalarm traf sich in Hamburg.

Mai

Ein erstes Mal Grillen im Stadtpark. Des Weiteren besuchte mich meine Schwester und wir waren kurz an der Ostsee. Mein Fernseher wurde endlich an die Wand gehängt. Das Hafenfest und das Japanische Kirschblütenfest sorgen für Feuerwerke, Diablo 3 sorgt kurz für Spaß, ist aber insgesamt eher eine Enttäuschung. Umso besser waren dafür die Tage im Park und das erste Ärzte-Konzert.

Jun

Ich konnte mich auf dem Post E3-Event von der Wii U überzeugen, hatte Geburtstag und, äh. Sonst war’s wohl eher ruhig.

Jul

Mein Raspberry Pi kam an (seitdem liegt er im Regal). Die Elbdudler und damit auch QUOTE.fm zogen in die Kirche. Ich war unterwegs auf Ärzte-Konzerten.

Aug

QUOTE.fm war in Berlin, halb QUOTE.fm war auf dem Fest van Cleef und ich erklärte, warum ich nicht mehr auf die Connichi gehe. Außerdem erwarb ich einen 3DS XL.

Sep

Ich traf Britta auf dem MPS in Hamburg, stand mit den Jungs (und Mädchen) vor dem Apple Store und verbrachte ein paar Tage in London (Vorbereitung, Tag 1, Tag 2, Tag 3, Tag 4)

Okt

watched.li ging endlich Live. Ich schrieb mein Resumee über die besuchten Ärzte-Konzerte und kaufte eine Gitarre.

Nov

Mein Arbeitszimmer ist nun aufgeräumter, ich machte mein erstes Let’s Play und kaufte einen Paperwhite (und eine Wii U, über die schrieb ich aber noch nicht).

Dez

Ähh. Gearbeitet, Weihnachten, Silvester. Keine nennenswerten Blogeinträge. Mhh.

Fazit

Ich bin nicht soviel umhergereist wie letztes Jahr, glaube ich. Also mal abgesehen von London. Für Bahnfahrten gab ich aber fast genausoviel aus (1150€ vs 1300€) — wahrscheinlich weil ich seltener mit Sparpreisen fuhr. Faulheit.

Ich denke ich habe mich in Hamburg ganz gut eingelebt. Ich fühle mich hier auf jedenfall wohler als ich es in Radolfzell je tat, was wahrscheinlich auch daran liegt, das ich keine verrückten Nachbarn mehr habe, die Tag und Nacht rumschreien.

Ich besuchte 16 Konzerte, fast genausoviel wie letztes Jahr, wenngleich ein großer Teil davon alles die ärzte-Konzerte waren. Aber war trotzdem geil! Im Kino war ich ganze 43 Mal. Puh! Man muss allerdings dazu sagen, dass etwa die Hälfte davon Sneak-Besuche waren. Meine Lieblingsfilme? Schwer zu sagen. Dieses Jahr gab es viele Gute. Am ehesten hängen geblieben sind mir wohl Skyfall und The Hunger Games.

2012 nahm ich mir vor mehr zu lesen. Mehr oder weniger hat das auch geklappt, ich legte auch diese Seite im Blog an um das alles zu dokumentieren. Hunger Games hat mich sehr gefesselt, Harry Potter ist aber auch sehr unterhaltend und ich bin recht froh, es endlich angefangen zu haben.

Mein Japanisch hat in diesem Jahr keinerlei Fortschritte gemacht. Das ist etwas schade.

Ausblick

Platz für gute Vorsätze! Oder so. Ich will auf jeden Fall wieder irgendwo hinreisen für ein paar Tage. Vielleicht sogar mehr als einmal, oder länger als ein Wochenende. Weiß allerdings noch nicht wohin. Entweder ich erkunde die britischen Inseln weiter und gucke mir vielleicht mal was in Schott- oder Irland an, oder vielleicht eher etwas im Norden? Skandinavien?

Außerdem will ich mein Mehr-Lesen-Projekt weiterführen und auf jeden Fall die Harry Potter-Sachen fertig lesen. Und dann irgendwas neues anfangen!

Alles andere entscheide ich spontan.

6      2. January 2013

Letzte Woche fing ich damit an mir mal Breaking Bad anzuschauen. Denn ich hatte so langsam das Gefühl, ich wäre der letzte auf diesem Planeten, der die Serie noch nicht kennt. Sogar mein Vater erzählte mir schon mehrfach, dass er es schaut.

Nach der ersten Staffel habe ich nun ein eher gemischtes Gefühl. Die ersten vier oder fünf Folgen fand ich insgesamt noch nicht so super. Also auch nicht langweilig, oder schlecht, immerhin habe ich es nicht direkt aufgegeben, aber halt auch nicht supergut. Die letzten beiden gingen dann wieder etwas in die spannendere Richtung, ich sehe also positiv in die Zukunft und werde mir wohl auch Staffel 2 noch anschauen. Immerhin sagten ja auch viele, dass es dann erst richtig gut wird.

Nach 124 Wörtern nun aber mal zum Thema dieses Posts. Was ist mein Problem?

Zum Einen finde ich keinen der Charaktere sympatisch. Walt ist irgendwie, keine Ahnung. Ich hab überhaupt keine Beziehung zu ihm. Seine Frau, der Sohn, der komische Polizist, alle doof. Der einzige, den ich okay finde ist ausgerechnet Jesse, der Junkie.

Zum Anderen ist es niemals nie auch nur ein kleines Bisschen lustig. Oder der Humor ist so subtil versteckt, dass ich ihn nicht finde. Ich bin der Meinung, dass in dieses ganze düstere Setting ein bisschen schwarzer Humor reinpassen würde.

Zum Anderen fehlt mir einfach ein bisschen mehr Humor. Klar, gibt es ein paar witzige oder ziemlich abstruse Szenen, aber mal ein bisschen schwarzer Humor von einem der Charaktere würde die Sache schon etwas auflockern, finde ich. Ich würde gerne wenigstens einmal pro Folge kurz lachen können.

Damit auch zum nächsten Punkt. Irgendwie ist das alles so super düster und durchgängig negativ. In den ersten paar Folgen passiert rein garnichts Gutes. Erst in der sechsten Folge dachte ich dann “Oh, jetzt geht’s endlich mal bergauf, cool!”.

Wenn jetzt wenigstens noch irgendeine hübsche Schauspielerin dabei wäre um die ganze Sache zu retten, aber nein, nichtmal das gibt es.

So. Das war’s eigentlich schon. Nichts desto trotz werde ich, wie gesagt, weiterschauen und vielleicht gibt es schon in wenigen Wochen einen Blogpost mit dem Titel “Was ich damals schrieb ist alles dumm, Breaking Bad ist die fucking beste Serie auf diesem Planeten, vielen dank für’s zuhören und bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt »der knuspermagier schreibt, dass ihm eine Serie nicht gefällt, bevor er alle Folgen gesehen hat«.”

Update:

Folge 2: Crazy 8 läuft gegen den Baum. Jesse spielt Cool Runnings im Supermarkt. Walt spielt Butch in Jesses Küche. Die Badewanne. DIE BADEWANNE!
Du trollst uns doch.

Peter schrieb dieses hier in den Kommentaren. Ja, ich muss ihm zustimmen und habe daher den Absatz zum Humor etwas verändert.

7      26. July 2012
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